Kommunale Kläranlage 36.000 EW
Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine kommunale Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 36.000 EW. Die Kläranlage verfügt über eine Vorklärung, Kaskaden-Belebungsbecken (6) mit einem Volumen von 6.000 m³ und zwei Nachklärbecken. Der Primär- und Überschussschlamm wird maschinell eingedickt, in einer anaeroben Schlammstabilisierung behandelt und anschließend über eine Siebbandpresse entwässert.
Die Gebläseleistung wird über den Sauerstoffgehalt der einzelnen Kaskadenbecken geregelt. Eine intermittierende Belüftung der einzelnen Kaskaden ist möglich. Im Ablauf der Kläranlage werden die Parameter Ammonium und Phosphat online gemessen. Die Kläranlage verfügt über eine chemische Phosphatelimination mittels Eisen-III-Chlorid. Das Fällmittel wird mit Membranpumpen und konstanter Drehzahl in den Ablauf der Belebung dosiert. Der im Ablauf der Nachklärung gemessene Onlinewert des Phosphatgehaltes dient als Korrekturfaktor der Pumpendrehzahl für das Betriebspersonal.
März 2009
Am 27.März 2009 wurden zwei EPH 10 in der Kaskade 0 (ständig unbelüftet) und 1 (intermittierend belüftet) installiert. Die Fällmittelmenge betrug 22 kg/d, der durchschnittliche Phosphatgehalt im Ablauf der Kläranlage 1,06 mg/l und die Abbauleistung 80%.
Juni 2009
September 2009



